Der alte Hund – Veränderungen erkennen und richtig handeln
Ältere Hunde und ihre Besonderheiten

Hier ist unsere Romy mit 17 Jahren zu sehen, sie hat mittlerweile nur noch ein Auge kommt aber sehr gut damit zurecht.
Veränderungen im Alter
Wenn alte Hunde sich verändern, dann müssen medizinische Untersuchungen abklären, ob geholfen werden kann. Niemals sollte ein gesteigertes Ruhebedürfnis als „Altersmarotte“ abgetan werden, dahinter kann eine Erkrankung oder Schmerzen stecken.
Im Alter sind Hunde durch Bewegungseinschränkungen nicht mehr in der Lage ihre Körperpflege selbst durchzuführen, dann müssen wir Menschen uns um die Körperpflege kümmern und wenn nötig übernehmen. Häufige körperliche Erkrankungen bei einem Hund über 10 Jahre sind Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen. Diese Erkrankungen können Schwäche, Schwindel und Unwohlsein auslösen.
Die Veränderungen des Bewegungsappartes beim alten Hund
Bei einem alten Hund treten häufig Störungen des Bewegungsapparates auf, da sollten wir auf ein verändertes Gangbild achten wie z.B. humpeln, schlurfen, kürzere Schritte oder steifere Bewegungen. Fällt das Hinsetzen oder Hinlegen schwer? Sind die Haltungen im Liegen oder Sitzen verändert? Verweigert der alte Hund ins Auto zu springen, fällt das Bergauf- oder Bergabgehen schwer? Sind die Krallen unterschiedlich abgelaufen?
Fragen über Fragen, aber eben wichtige Beobachtungskriterien, damit wir rechtzeitig Veränderungen erkennen und den Tierarzt aufsuchen, damit eine passende Behandlung beginnen kann. Natürlich dürfen wir nicht vergessen die Zähen bei unserem alten Hund regelmäßig zu kontrollieren ggf. auch zu putzen. Zahnpasta und Zahnbürsten für Hunde findet man im Tierfachhandel. Eine regelmäßige Zahnsteinentfernung ist dringend anzuraten, es können sogar Herzprobleme durch schlechte Zähne entstehen. Der Geriatrie-Check sollte einmal jährlich beim Tierarzt gemacht werden.


Ist der Hundemantel beim älteren Hund notwendig?
Alte Hunde frieren auch schneller, weil der Stoffwechsel herabgesetzt ist. Es kann zu Kälteverspannungen der Muskulatur kommen, vor allem im Rücken, deshalb kann es notwendig sein bei kaltem und nassem Wetter einen Hundemantel zu tragen. Es gilt die Faustregel: Bei einem Hund über 10 Jahren und einer Temperatur unter 10 ° Celsius oder Regen sollte ein Mantel angezogen werden! Der Hundemantel sollte die Beweglichkeit der Beine nicht einschränken, auf einen guten Sitz ist zu achten. An heißen Tagen kann es auch Probleme geben: Ältere Hunde haben eine geringere Thermoregulation. Deshalb kann es bei hohen Temperaturen zu Kreislaufzusammenbrüchen kommen.

Beim älteren Hund dauert alles dauert etwas länger ...
Für den alten Hund brauchen wir mehr Zeit: der alte Hund bewegt sich langsamer fort und erkundet und schnüffelt länger, deshalb braucht er mehr Zeit zum Spazierengehen. Das Aufwachen dauert auch länger. Der alte Hund kann den Kontakt zum Menschen verlieren, vor allem wenn er lange und vertieft schnüffelt, beim Spaziergang ist darauf zu achten, dass der Kontakt nicht verloren geht. Auch das Hör- und Sehvermögen lässt nach, dadurch kann der Hund unsicher werden.

Wie sich der alte Hund verändert
Anzeichen von Überforderung des alten Hundes können sein:
- Eine ungewöhnliche Unruhe
- Stress-Symptome
- Ungewöhnliche Verlangsamung
- Meideverhalten
- Angst
- Aggression
- Häufiges Aufsuchen des Menschen

Die Bedürfnisse des alten Hundes verändern sich

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🐾 Die Bedürfnisse deines alten Hundes verstehen und fördern
Die Bedürfnisse deines alten Hundes verändern sich – und vieles im Alltag dauert einfach länger. Umso wichtiger ist es, ihn liebevoll zu begleiten und gezielt zu unterstützen.
Vielleicht hast du dich schon gefragt:
👉 Wie kann ich meinen Senior Hund sinnvoll fördern?
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Mit zunehmendem Alter kann sich auch eine Form von Demenz entwickeln. Umso wichtiger sind gezielte Denkaufgaben, die die kognitiven Fähigkeiten deines Hundes fördern und ihm Sicherheit geben.
Auch körperlich braucht dein Hund angepasste Bewegung – schonend, aber dennoch aktivierend.
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